(Un)Gefährliche Kurven

Angebots- u. Nachfragekurve

Dass der Markt durch Angebot und Nachfrage gesteuert wird, ist schon fast eine Binsenweisheit. Die Betriebswirtschaftslehre beleuchtet die Sachverhalte und Zusammenhänge dagegen sehr viel tiefer. Dazu gehören auch schematische Darstellungen in Form von Formeln, Tabellen und Kurven. In diesem Zusammenhang wird in der mündlichen Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in (IHK) auch gerne das Thema Angebots- und Nachfragekurve aufgegriffen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erklärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert diese beiden Kurven und deren Unterschied sowie den Zusammenhang mit dem Gleichgewichtspreis.

Der Begriff Markt wird gerne definiert als der Ort, an dem Angebot und Nachfrage stattfinden. Das Verhältnis von angebotener und nachgefragter Menge ist einer der entscheidenden Faktoren für den Preis, den der Anbieter verlangen kann bzw. den der Nachfrager bereit ist, zu bezahlen. Dies zeigt sich ganz besonders in den sogenannten Nischenmärkten, aber natürlich auch bei Überangeboten wie nach einer guten Obsternte oder bei einer Mangelsituation, etwa wenn Brennstoffe oder Kraftstoffe infolge einer Krise oder witterungsbedingt knapp werden.

In der Betriebswirtschaftslehre und in der Volkswirtschaftslehre lassen sich solche Zusammenhänge durch Kurven darstellen und anhand der Kurvenverläufe verdeutlichen. Dazu gehören auch die Angebots- und Nachfragekurve. Beiden gemeinsam ist, dass sie durch ein klassisches Koordinatensystem mit X-Achse (Abszisse) und Y-Achse (Ordinate) abgebildet werden, wobei die Werte nach oben bzw. nach rechts hin zunehmen. An der Abszisse wird die Menge X abgetragen und an der Ordinate der Preis P. Links an der Abszisse, d.h. am Schnittpunkt von Ordinate und Abszisse (dem Nullpunkt des Koordinatensystems), ist die Menge gering, nach rechts hin wird sie größer. Oben an der Abszisse ist der Preis hoch, unten ist der Preis niedrig. Die Unterschiede zwischen Angebots- und Nachfragekurve liegen allerdings im Detail.

Der Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurve ergibt den Gleichgewichtspreis

Die Angebotskurve ergibt sich nun daraus, dass zu einem hohen Preis, also an der Abszisse oben, eine hohe Menge angeboten wird. Zu einem niedrigen Preis wird eine niedrige Menge angeboten.

Bei der Nachfragekurve ist es genau umgekehrt: Hier wird zu einem hohen Preis eine sehr niedrige Menge nachgefragt, und zu einem niedrigen Preis wird eine recht hohe Menge nachgefragt.

Trägt man nun beide Kurven in das Koordinatensystem ein, schneiden sich diese beiden Kurven an einem bestimmten Wert für den Preis P und die Menge X. Dieser Punkt P* ist der sogenannte Gleichgewichtspreis. Zu diesem Preis P* wird die Menge X* abgesetzt.

Das ist die klassische Vorstellung der Preisbildung durch das Spiel von Angebot und Nachfrage. Man könnte auch sagen: Durch die unsichtbare Hand, durch die Selbstregulierung des Marktes.

Das komplette, kostenlose Video „Angebots- u. Nachfragekurve“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens (http://mariusebertsblog.com/).

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