Berufskraftfahrer: Neue Regelungen der Fahrerqualifizierungsnachweise

Bundesregierung plant Änderungen im Berufskraftfahrer Recht – mehr Gerechtigkeit europaweit – Sedelus Sp. z o.o. – Hintergrundwissen mit Oliwer Mikus, Personalvermittler Sedulus Sp. z. o o, Opole und München

Die Sedulus Sp. z o.o. vermittelt Personal europaweit. Gegründet in der „deutschen Enklave“ Opole in Polen ist die Gesellschaft unter der Leitung von Oliwer Mikus seit 2015 erfolgreich aktiv und verwirklicht die Erfüllung beruflicher Träume. Wer wie Oliwer Mikus in beiden Ländern zu Hause ist, kennt auch die Tendenzen. Oliwer Mikus hat in Deutschland gearbeitet, in Polen studiert und lebt inzwischen zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern in Bayern/Deutschland – hochqualifizierte Zuwanderung muss begleitet werden, davon ist der Unternehmer überzeugt.

Europa soll zusammenwachsen – beruflich, wirtschaftlich und privat

Die Bundesregierung plant Änderungen im Berufskraftfahrerqualifikationsrecht. Mit dem dazu vorgelegten Gesetzentwurf (19/21983) soll die vom Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat erlassene Richtlinie (EU) 2018/645 vom 18. April 2018 „zur Änderung der Richtlinie 2003/59/EG über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güter- oder Personenkraftverkehr und der Richtlinie 2006/126/EG über den Führerschein“ in deutsches Recht umgesetzt werden.

Zur Vereinfachung des Verwaltungsverfahrens und aus Gründen der Kostenersparnis soll die Ausstellung der Fahrerqualifizierungsnachweise künftig bundesweit eingeführt und damit die bereits bestehende Möglichkeit der Länder zur Ausstellung von Fahrerqualifizierungsnachweisen abgelöst werden, schreibt die Bundesregierung im Herbst 2020. Dies vermeide die ungleiche Behandlung zwischen grenznahen Bundesländern und solchen, die nicht ans Ausland grenzen.

Anpassung von Regeln über Berufskraftfahrer europaweit

Entsprechend der EU-Richtlinie seien die Mitgliedstaaten verpflichtet, insbesondere die Weiterbildung der Berufskraftfahrer an ihren konkreten Bedarf und den Stand der Technik anzupassen sowie ein Register zu errichten, das den gegenseitigen Austausch von Bescheinigungen über die Teilnahme von Berufskraftfahrern an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ermöglicht, heißt es in dem Gesetzentwurf. Ein solches Berufskraftfahrerqualifikation Register erfordere die Schaffung von Verfahrensvorschriften, die nicht nur die Führung des Registers, sondern auch die Datenübermittlung regeln.

Bürokratiekosten senken

Aus Sicht einer europaweit tätigen Personalvermittlung ist es sinnvoll, dass die Berufsregeln vereinheitlicht werden. Kurz zu den Zahlen: Im Jahre 2020 arbeiteten ca. 500.000 Menschen mit polnischem Pass in Deutschland, davon lebten ungefähr 450.000 in Deutschland, die restlichen 50.000 Menschen waren Pendler. Alleine um die Bürokratiekosten zu senken müssen die Verfahren europaweit angepasst werden.

V.i.S.d.P.:

Schausitzen Berlin PR
Unternehmenskommunikation

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